Wir möchten Ihnen aber auch ihr Schreiben vom 12. Februar nicht vorenthalten, dem man entnehmen kann, mit welcher Wucht der Zeitenlauf nach der Wahl Trumps in der Ukraine nachhallt: „Danke für Ihr Verständnis… Ich habe nichts Wichtiges zu sagen, ich habe in den zurückliegenden Jahren auch nichts Besonderes getan. Das einzige wirksame Mittel wäre der persönliche Einsatz beim Militär, in welcher Form und Funktion auch immer. Alles andere ist Imitation und der Versuch, Kompromisse mit schlechtem Gewissen zu machen. … Ich danke jeder und jedem, die die Ukraine unterstützen, sehr herzlich.“
Uns jedoch ist es eine Ehre, aus ihrem Tagebuch lesen zu dürfen. Die Lesung ist wieder eine Kooperation zwischen dem Künstlerkollektiv Vierwärts und dem Verein Ukrainische Sprache und Kultur e.V. in Münster. Mein Name ist Gisela Wuttke vom Künstlerkollektiv Vierwärts, außerdem lesen Svitlana Passon vom Verein Ukraine Sprache und Kultur sowie unsere Freundin und Kollegin Marta Goslicka. Anschließend werden, wie im letzten Jahr auch, die Vocalistinnen des Chores „Tscherwona Kalyna“ uns eine Kostprobe ihres kulturellen Schatzes bieten. Im Anschluss daran haben Sie, wenn Sie mögen, noch Gelegenheit, den Kerzengießerinnen des Vereins Ukrainische Sprache und Kultur ein wenig über die Schulter zu schauen und ihre kleinen Kunstwerke zu bestaunen, die speziell für diesen Tag hergestellt wurden.
Damit endet diese Lesung, in der Hoffnung, dass für und mit der Ukraine ein gerechter Frieden gefunden wird, der Bestand bis in alle Zukunft haben möge.
Münster, 22.02.2025